Die drei goldenen Regeln: 

Der erste Eindruck zählt

Die Körpersprache der Servicekräfte ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für das Kundenerlebnis. Eine Person mit hängenden Schultern und mürrischem Blick zieht keine Menschen in Ihr Lokal. Eine gerade Haltung hingegen suggeriert Selbstsicherheit. Ein freundliches Lächeln überträgt sich in den meisten Fällen. Servicekräfte sollten den Eindruck vermitteln, dass sie sich über den Besuch der Gäste freuen. Ein gepflegtes Erscheinungsbild ist ebenso wichtig, denn buschige Haare oder dreckige Kleidung könnten den Anschein erwecken, Sauberkeit spiele keine große Rolle im Betrieb.

Der Ton macht die Musik

Neben Mimik und Körperhaltung leistet der Ton einen großen Beitrag zum guten Eindruck. Freundlichkeit und eine respektvolle Sprache dem Gast gegenüber sollten das Mindestmaß sein. Herzliches und zuvorkommendes Verhalten am Telefon können ebenso zu neuen Gästen führen. Eine freundliche Stimme, eine klare Aussprache und höfliches Hochdeutsch sind die absoluten Basics gegenüber jedem Gast – egal wie ungeduldig dieser scheint. Selbst im Stress sollte sich jeder Ihrer Mitarbeiter an diese Grundsätze halten. Die Person am Ende der Leitung kann schließlich nicht wissen, dass in Ihrem Restaurant womöglich gerade viel Betrieb ist.

Gut informiert an den Gast

Schon bei der Einstellung von Servicekräften ist eine ordentliche Einarbeitung das A&O. Sämtliche wichtigen Informationen sollten Servicekräfte von Anfang an lernen, da sie der erste Ansprechpartner der Gäste sind. Nur wer Speisekarte, Getränkeauswahl und sämtliche Rezepturen beherrscht, kann schnell und kompetent Fragen beantworten. Ein Ausflug in die Wein-Welt ist sinnvoll, damit der Service beratend zur Seite stehen kann. Verfolgt Ihr Lokal ein bestimmtes Konzept, beziehungsweise eine bestimmte Serviceart wie die französische oder englische, muss das ein Thema bei der Einarbeitung sein.